Südisrael im Frühling 19.-26. April 2020

Eine 8-Tagesreise zu den Hotspots des Vogelzugs im Frühling: Eilat, Negev, Totes Meer und Arava-Tal.
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$2,632.60 incl tax

Südisrael im Frühling 19.-26. April 2020

 

8-Tages-Birdlife-Reise Südisrael zum Höhepunkt des Frühjahrszugs  

Datum: 19.-26. April 2020

Preis: 2370 Euro im DZ, 3070 Euro im EZ

im Preis inbegriffen: Alle Transporte ab und und bis Flughafen Ben Gurion Tel Aviv im eigenen ständig verfügbaren Tour-Minibus, 7 Übernachtungen in guten Hotels, 3 Mahlzeiten pro Tag, individuelle deutschsprachige Betreuung und Führung durch Thomas Krumenacker, ein weiterer Ornithologe von Birdlife Israel als ständiger Führer, alle Eintrittspreise in Nationalparks, Führer in Jerusalem)

  

Israel im Frühling

Der Frühling ist die bei weitem interessanteste Jahreszeit zum Vogelbeobachten in Südisrael. Die Region liegt im Herzen der wichtigsten Vogelzugroute zwischen Afrika und Europa/Zentralasien. Der Vogelzug ist jetzt überall sichtbar und fast jede noch so kleine Grünfläche wartet mit Vögeln auf, die nach dem entbehrungsreichen Flug über die Sahara hier wieder Nahrung finden. Der April ist ein herausragender Monat für die Vogelbeobachtung im Süden Israels und verspricht wegen der hohen Artenvielfalt nicht nur eine lange Liste beobachteter  Vogelarten, sondern auch ungezählte unvergessliche Momente, in denen wir das Naturwunder Vogelzug erleben können. Bei Besuchen der wichtigsten Brutgebiete einheimischer Arten in der Negev-Wüste und dem Arava-Tal begegnen wir zudem den charakteristischen einheimischen Arten.

 

Unsere Reise-Philosophie

Wir werden auf unserer Reise viele verschiedene Vogelarten sehen, aber wir eilen nicht von einer Art zur nächsten. Das Erleben, Genießen und Verstehen steht im Vordergrund. Wir nehmen uns die Zeit, die Natur zu erleben und die Eindrücke in uns aufzunehmen. Wir erleben den Vogelreichtum des Nahen Ostens und bekommen zugleich in Kontakt mit den Akteuren des Vogelschutzes tiefe Einblicke in die Bemühungen zum Schutz "unserer" Brutvögel im Herzen ihrer Zugroute. Die Betreuung durch Thomas Krumenacker - Autor von "Vögel in Israel" - und einen weiteren Ornithologen von Birdlife Israel garantiert die fachlich bestmögliche Betreuung und ermöglicht zugleich, intensiv auf die individuellen Bedürfnisse jedes und jeder einzelnen Teilnehmers und Teilnehmerin eingehen können. Mit ihrer Teilnahme leisten unsere Tour-Gäste einen unmittelbaren Beitrag zum Zugvogelschutz, denn alle Überschüsse fließen zu 100% in die Projekte von Birdlife Israel.

 

Der Reiseplan im Detail: 

 

Tag 1 - 19. April 2020:  Auf dem Weg in die Negev-Wüste und Ramon-Krater

Abholung der Gruppe am Flughafen Ben Gurion in Tel Aviv durch Thomas Krumenacker und einen weiteren Top-Ornithologen von Birdlife Israel. Fahrt Richtung Süden in die Negev-Wüste. Auf dem Weg mehrere Stopps zum ersten  Erleben typischer Vogelarten. Zu dieser Zeit des Frühlings sind bereits viele mediterrane Arten wieder an ihren Brutplätzen und wir können beispielsweise mit Bienenfresser, Smaragdspint, verschiedenen Würgern, Schlangenadler und weiteren rechnen. Wir übernachten im Hotel Ramon Inn in Mitzpe Ramon am spektakulären Ramon-Krater, dem größten Erosionskrater der Erde.   

 

Tag 2 -20. April 2020:  Sinai-Wildnis bei Nizzana

Wir brechen früh in Richtung Nizzana an der Grenze zu Ägypten auf, um bei Sonnenaufgang nach den besonderen einheimischen Wüstenvoglearten Ausschau zu halten: Steppenkragentrappe, Rennvogel, Sand- und Kronenflughuhn sowie  der nahöstliche Verrteter des Steinkauzes stehen oben auf unserer Wunschliste für den Tag. Wir können zudem mit zahlreichen durchziehenden Vogelarten rechnen, die über den Sinai kommend nach Norden ziehen. Auch verschiedene Säugetierarten wie Dorkasgazellen können wir erwarten und mit Glück bekommen wir einen Arabischen Wolf zu Gesicht.

Anschließend fahren wir in die Region um Sde Boker in der Negev. Hier erwarten uns weitere typische Arten: Smaragdspint, Schwarzschwanz, Schwarzrückensteinschmätzer und Saharasteinschmätzer sollten wir aus der Nähe zu Gesicht bekommen.  Wir besuchen die in einem Park mit Blick über die Steinwüste gelegene Grabstätte von Staatsgründer David Ben Gurion. Der kleine Park ist einer der schönsten Orte in ganz Israel und auch ein beliebter Rastplatz für durchziehende europäische und zentralasiatische Singvogelarten. Den Nachmittag beenden wir im angrenzenden Ovdad-Canyon. Der Canyon ist die Heimat von Gänse- und Schmutzgeiern sowie eines Paares Habichtsadler.

Am späten Nachmittag fahren wir in Richtung Süden nach Eilat und checken im Hotel Agamim ein, unserer Basis für die nächsten fünf Nächte.

 

Tage 3 bis 7- 21. bis 25. April 2020: Eilat und die südliche Negev

Eilat genießt unter Kennern den Ruf als eines der weltweit besten Gebiete zur Vogelbeobachtung. Die Region um die Stadt am Roten Meer ist einer der wichtigsten Rastplätze für Zugvögel nach dem Passieren der Sahara. Während unseres Aufenthalts  besuchen wir alle wichtigen Hotspots des Vogelzugs und die wichtigsten Brutgebiete der einheimischen Vogelwelt. Den genauen Tagesablauf legen wir jeweils am Vorabend auf Basis aktueller Informationen zum Vogelzuggeschehen fest.

Zum Programm gehören mehrere Besuche in den majestätischen Eilat Mountains, in denen der Vogelzug an guten Tagen spektakulär ausfallen kann. Der Greifvogelzug ist zur Zeit unseres Besuchs für einige Arten  voll im Gang. Wespenbussarde und Kurzfangsperber ziehen in sehr großer Zahl von Hunderten bis Tausenden an einem Morgen durch. 

Weitere regelmäßige Stationen sind die berühmten "K20" und "K19"-Pools - Teichgebiete nördlich Eilats, die eine große Anzahl von Wat- und Wasservögeln beherbergen und die Felder von Yotvata im mittleren Arava-Tal, die sich einen Ruf als Magneten für Zugvögel  erworben haben. Die Zahlen vieler Watvogelarten nehmen im April noch zu und ab Monatsmitte mischen sich immer mehr Seltenheiten wie Sumpfläufer, Weißschwanzkiebitz oder Terekwasserläufer unter die Massen häufigerer Arten. Auch der Durchzug der Weißflügel-Seeschwalben hat jetzt seinen Höhepunkt mit Tausenden anwesender Vögel.  Beim Seawatching in Eilat können viele nahöstliche Spezialitäten wie Weißaugenmöwe, Mangrovenreiher, Graufischer oder Küstenreiher beobachtet werden. Auch durchziehende Raubmöwen, Raub- und andere Seeschwalben sowie Sturmtaucher jagen regelmäßig strandnah. In einigen Jahren sind auch Weißbauchtölpel präsent.

 

Im Internationalen Birding and Research Center in Eilat lassen wir uns von Experten auf den aktuellen Stand der Vogelschutzprojekte in Südisrael bringen und haben bei Interesse auch die Gelegenheit die wissenschaftliche Vogelberingung kennenzulernen.

Mitte April zieht eine interessante Auswahl von Singvögeln durch die Region, etwa Blauwangenspint, Masken-, Rotkopf- und andere Würgerarten, Ortolane, Halsbandschnäpper, Steinrötel, Pirol, Olivenspötter und Sperbergrasmücke, zahlreiche Schafstelzenarten und viele weitere.

Während unserer Zeit in Eilat werden wir natürlich auch in den spektakulär schönen einsamen Wüstenwadis nach den interessanten Brutvogelarten des Gebietes schauen: Kappen-, Sahara-, Wüsten- und Isabellsteinschmätzer, Wüstenläufer-, Stein-, Sand-, ,Knacker- und Saharaohrenlerche gehören ebenso dazu wie Heckensänger, Rußheckensänger, Wellenflughuhn und viele weitere.

Den genauen Tagesablauf legen wir jeweils am Vorabend auf Basis aktueller Informationen zum Vogelzuggeschehen fest.

 

Tag 7 - 25. April 2020: Totes Meer

Heute verlassen wir Eilat und fahren nach Norden entlang des Rift Valley in Richtung Totes Meer. Unterwegs werden wir nach der endemischen lokalen Unterart der Akaziengrasmücke suchen, von der nur noch eine sehr kleine Population existiert. Wir werden unser Bestes geben, ein oder mehrere Territorien zu lokalisieren. Am Toten Meer angekommen, widmen wir uns den Besonderheiten dieser Region am tiefsten Punkt der Erde: Tristramstar, Moabsperling, Stentorrohrsänger, Schwarzschwanz, Braunliest, Wüstenammer, Wüstenrabe und weitere. Natürlich finden wir für diejenigen, die es wollen, auch die Zeit für ein Bad im Toten Meer.

 

Tag 8 - 26. April Jerusalem: Vögel und historische Altstadt

Unser letzter Tag beginnt mit einem Besuch des Jerusalem Bird Observatory (JBO). Dieser magische Ort ist das einzige Vogelobservatorium der Welt auf dem Gelände eines Parlaments. Ende April ist eine herausragende Zeit im JBO und wir können eine schöne Auswahl an Arten erwarten, wie die einzige Spechtart der Region, den Blutspecht. Wir nehmen an einer Beringung teil und informieren uns im Gespräch mit Experten über Vogelschutzprojekte und -herausforderungen im Nahen Osten. Im Anschluss unternehmen wir eine kurze Tour durch Jerusalem, einschließlich der Altstadt, der Klagemauer und dem Felsendom und dem berühmten Markt. Am Nachmittag fahren wir zum Flughafen Ben Gurion nach Tel Aviv.

 

Hier eine unvollständige Liste mit Schlüsselarten der Region während unserer Reisezeit: 

Magrovenreiher, Küstenreiher, Purpurreiher, Weißstorch, Schwarzstorch, Rosaflamingo, Gänsegeier, Schmutzgeier, Fischadler, Steppenadler, Schlangenadler, Habichtsadler, Zwergadler, Gleitaar, Wiesenweihe, Adlerbussard, Wespenbussard, Kurzfangsperber, Rötelfalke, Baumfalke, Schieferfalke, Wüstenfalke, Lannerfalke, Chukar, Arabisches Wüstenhuhn, Tüpfelsumpfhuhn, Zwergsumpfhuhn, Kleines Sumpfhuhn, Stelzenläufer, Triel, Rennvogel, Seeregenpfeifer, Wermutregenpgfeifer (selten), Wüstenregenpfeifer, Spornkiebitz, Weißschwanzkiebitz, Sumpfläufer, Teichwasserläufer,Terekwasserläufer, Weißaugenmöwe, Dünnschnabelmöwe, Raubseeschwalbe, Weissflügel-Seeschwalbe,Sandflughuhn, Tropfenflughuhn, Kronenflughuhn, Wellenflughuhn, Turteltaube, Kaptäubchen, Wüstenuhu, Steinkauz (Unterart lilith), Fahlsegler, Haussegler, Alpensegler, Wiedehopf, Eisvogel, Braunliest, Graufischer,Bienenfresser, Blauwangenspint, Smaragdspint, Blauracke, Blutspecht,Haubenlerche, Steinlerche, Sandlerche, Bergkalanderlerche, Knackerlerche, Saharaohrenlerche, Kurzzehenlerche, Wüstenläuferlerche, Steinschwalbe, Rötelschwalbe, Rotkehlpieper, Zitronenstelze, Sprosser, Heckensänger, Steinrötel, Pirol, Blaukehlchen, Wüstensteinschmätzer, Isabellsteinschmätzer, Saharasteinschmätzer, Schwarzrückensteinschmätzer, Schwarzschwanz, Kappensteinschmätzer, Akaziengrasmücke, Brillengrasmücke, Wüstenprinie, Streifenprinie, Stentorrohrsänger, Olivenspötter, Halbringschnäpper, Halsbandschnäpper, Rotkopfwürger, Maskenwürger,Raubwürger, Graudrossling,Wüstenrabe, Borstenrabe,Tristramstar,Moabsperling, Wüstengimpel, Weissflügelgimpel,Ortolan,Wüstenammer, Russheckensänger, Indischer Silberschnabel, Hirtenmaina